Adorations

Adorations

Auf „Adorations“ bringt das 2019 gegründete Isidore String Quartet nicht nur seine Freude an der Kammermusik zum Ausdruck – es zeigt auch, welche spirituellen Belohnungen mit ihr einhergehen. Ihr Spiel kennt keine halben Sachen. Stattdessen zeigen sie sich voller Hingabe und Ausdruckskraft. Ob subtil, wie im eleganten „Menuetto“ aus Joseph Haydns Streichquartett Op. 20 Nr. 2, oder überwältigend, wie im erschütternden Finale von Samuel Barbers „Adagio“. Joshua McClendons warmer, voller Celloton bildet das Fundament für den bezaubernden Klang des Quartetts. Besonders eindrucksvoll erklingt dieser im strahlenden ersten Satz von Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Op. 44 Nr. 3 und erneut in Samuel Arrayas andächtiger Bearbeitung von Florence Prices „Adoration“.