Jonas Gwangwa war längst eine Lichtgestalt des südafrikanischen Jazz, als er nach dem Ende der Apartheid aus dem Exil zurückkehrte und „Flowers of the Nation“ veröffentlichte. Mit diesem elektrisierenden Werk, aufgenommen in England, zog er nun die Augen der Jazzwelt auf sich. Seine tanzbaren Rhythmen verbanden traditionellen afrikanischen Jazz mit US-Einflüssen. Zwischen den Instrumentals finden sich emanzipatorischen Hymnen wie „Freedom for Some“.