Mit Steve Albini an den Reglern bildeten The Jesus Lizard in den frühen Neunzigern ein Dream Team des US-amerikanischen Underground-Rock. Druckvoll und sehnig produziert, ist das zweite Album der oft verkannten Chicagoer Noise-Helden ein kantiger Brocken: jenseits klassischer Tonalität, repetitive Gitarrenläufe, wuchtige Rhythmussektion, ein Aggression und Schmerz versprühender David Yow am Mikro. In punkigen Stücken wie „Nub“ und „South Mouth“ klingt die Band hingegen geradezu eingängig.