Richtungsweisende Alben
- Vor ihrer ersten Trennung gelang Jane’s Addiction mit Album Nummer drei ein kreativer Meilenstein. Der hyperaktive Hard- und Funk-Rock von „Stop“ und „No One’s Leaving“ liefert den Kickstart. „Ain’t No Right“ und „Been Caught Stealing“ halten das Energielevel. Melancholischer wird es in der zweiten Hälfte, in der sich Sänger Perry Farrell auch dem Tod seiner Mutter widmet. Im Sound stechen die mittelöstlichen Folk-Klänge von „Of Course“ hervor. Faszinierendes Herzstück der Platte ist jedoch „Three Days“ – ein zehnminütiges Epos, das sich von der elegischen Ballade zum perkussiven Feuerwerk steigert.
- Wo andere Bands ein Intro haben, gönnen sich Jane’s Addiction auf ihrem Debüt einen ganzen Track zum Eingrooven. Dann bricht in „Ocean Size“ das Rock-Gewitter los: Frontmann Perry Farrell performt am oberen Energielimit, und Gitarrist Dave Navarro wirft sich in breitbeinige Riffs. Zugleich sind die Alternative-Rocker aus Los Angeles Meister der Abwechslung und Dynamik. Sie wechseln zwischen Funk-Metal („Idiots Rule“), Jazz-Instrumental („Thank You Boys“) und Akustikballade („Jane Says“) und halten in der düsteren Achterbahnfahrt „Ted, Just Admit It ...“ auch auf Langstrecke die Spannung.
Playlists
- Die Band bereitete in den 1980ern den Weg für Alternative Rock, Grunge und Crossover.
- Goth, Post-Punk, Reggae und Funk: Die Band bedient sich meisterhaft an vielen Genres.
Singles und EPs
Infos zu Jane's Addiction
- AUS
- Los Angeles, CA, United States
- GEGRÜNDET
- 1985
- GENRE
- Alternative
