George Strait gilt als einer der Vorreiter der Neo-Traditionalisten, die Anfang der 1980er Country zu seinen Ursprüngen zurückführen wollten. Das zweite Album des Texaners ist ein Paradebeispiel dieses Ansatzes mit einem ganz besonderen Clou: Dank der tanzbaren Rhythmen wie in „Fool Hearted Memory“, melancholischen Harmonien („The Only Thing I Have Left“) und einer schwungvollen Revitalisierung von Honky Tonk à la „I Can’t See Texas From Here“ gelang es Strait, klassischen Country populärer als dessen Pop-Spielarten zu machen.