Prema

Prema

„Bevor ich an ein drittes Album denken konnte, kamen Fragen auf“, erzählt Fujii Kaze Apple Music über die Entstehung von „Prema“. „Ich dachte: ‚Was, wenn dieses Album mein letztes wäre? Wie würde ich es mir wünschen? Was müsste unbedingt darauf sein?‘“ Der J‑Pop-Singer-Songwriter hat seit seinem Album „LOVE ALL SERVE ALL“ von 2022 viel erreicht, darunter erfolgreiche Stadionkonzerte und internationale Tourneen. Jede neue Single begeisterte immer mehr Fans. Doch trotz seiner wachsenden Popularität als Künstler gesteht Fujii, dass ihn die Vorstellung, ein neues Album zu schaffen, tief verunsicherte. „Ich war ausgebrannt. Ich hatte das Gefühl, nichts mehr zu sagen zu haben, und dass meine Musikkarriere jederzeit hätte enden können“, sagt er. Der Sänger zweifelte immer wieder an sich selbst, bis er schließlich eine innere Stimme hörte: „Die Antwort war, ein englisches Album zu machen, voll mit Lieblingssongs und meinen eigenen Klassikern.“ Mit dem Ziel, eine breitere, globale Bühne zu erreichen, ging Fujii 2024 beim großen US-Label Republic Records unter Vertrag. „Prema“ wurde in Los Angeles aufgenommen, wobei ein Großteil der Produktion von 250 übernommen wurde, dem koreanischen Produzenten, der auch für die Zusammenarbeit mit den K‑Pop-Stars NewJeans bekannt ist. Der gesamte Text ist auf Englisch und vermittelt ein Gefühl von hart erkämpfter Erkenntnis, was sich im Titel des Albums widerspiegelt. „‚Prema‘ bedeutet selbstlose, spirituelle, höchste Liebe auf Sanskrit. Dieses Wort liegt mir sehr am Herzen“, sagt Fujii. „Ich musste das Album ‚Prema‘ nennen, weil ich glaube, dass ich dieses Projekt nur durch die Liebe Gottes vollenden konnte. Ich habe eine Zeit lang jeden Tag gebetet, dass Gott das Album fertigstellt, weil ich es nicht allein machen wollte, und Gott hat es möglich gemacht.“ Die neun Songs symbolisieren eine Botschaft von Liebe und Gebet für die Welt. Im Folgenden führt uns Fujii durch das gesamte Album. „Casket Girl“ Dieser Song hieß ursprünglich „Basket Boys“ und entstand, als ich Musik für die TV-Übertragung der FIBA [Basketball-Weltmeisterschaft] schrieb. Im Studio in L.A. festzusitzen, gab mir die Energie weiterzumachen. Es war eine schwierige Zeit, aber ich habe endlich wieder Hoffnung gefunden, und das spiegelt sich im Song wider. „I Need U Back“ Dieser Song drückt mein Burn-out und mein Verlangen nach einer neuen Richtung im Leben aus. Inspiriert wurde er vom Produktionsstil der späten 80er- bis frühen 90er-Jahre von Jimmy Jam und Terry Lewis. Ein kräftiger Beat und eine leidenschaftliche Melodie – genau diese Energie brauchte ich für dieses neue Projekt. Es ist mein persönlichster Song auf dem Album. „Hachikō“ Dieser Song steht für meine verspielte Seite und die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren. Ich hatte nie zuvor einen Song zu einem Beat geschrieben, und das Ergebnis ist cool und stylish. Hachikō ist der Name des treuen Hundes, der über neun Jahre lang auf seinen verstorbenen Besitzer wartete. „Love Like This“ Es ist der älteste Song auf dem Album und wurde von Gwen Stefanis „Cool“ inspiriert. Ich hatte ihn über sieben Jahre lang im Kopf. Ich hoffe, dass der Song in dieser verrückten Welt wie eine imaginäre Utopie klingt. So eine Liebe wie diese gibt es draußen nicht, sie existiert in uns. „Prema“ Ich wusste, dass ich ein Lied mit dem Titel „Prema“ brauchte, und als ich darum bat, ließ Gott es mir zukommen. Es ist, als hätte sich dieser Song von selbst geschrieben. Ich habe mich geöffnet – und dann kam alles wie von selbst zusammen. In diesem Track lerne ich mein höheres Selbst kennen. „It Ain’t Over“ Ich habe noch nie zuvor Saxofon auf einer Platte gespielt, aber 250 schlug es vor und es hat dem Song eine intime und warme Atmosphäre verliehen. Was wäre, wenn ich jemanden oder etwas, das mir so viel bedeutet, für immer verlieren würde? Ich würde dieses Lied wahrscheinlich noch einmal in einem leeren Raum singen. „You“ Die Zusammenarbeit beim Schreiben der Texte mit Shy Carter war eine schöne Erfahrung. Er gab mir den Mut, einfach ich selbst zu sein und das zu singen, was ich hören möchte. Und das ist dieser Song. Ein sanfter R&B-Groove mit einer positiven Botschaft. Das ist die Art von Musik, die ich hören möchte. „Okay, Goodbye“ Genau das ist auch die Musik, die ich hören möchte. Ich habe immer darüber gesungen, wie wichtig es ist, loszulassen, und dieser Track ist bisher mein Favorit. Wir müssen uns irgendwann von allem in dieser Welt verabschieden. Ich hoffe, dieser bittersüße Song hilft dir dabei. „Forever Young“ Als mir auf Bali diese Melodie einfiel, wusste ich, dass das Album fast fertig war. Dieser Song war wie das letzte fehlende Puzzleteil. Wie der Song „Prema“ schrieb er sich fast von selbst, und ich singe sogar über diese göttliche Erfahrung im Text: Keine Sorgen mehr, es ist Zeit zu feiern.